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Ischinger fordert mehr europäische Beteiligung am NATO-Atomschirm und sieht Deutschland als Vermittler

  • 1. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit
Fabian Vetter

Deutschland als „Brückenbauer“ bei Atomschirm 

 

1.02.2026 

 

Braucht Europa eine eigenständigere nukleare Abschreckung?


Vor dem Hintergrund der Krise im transatlantischen Verhältnis fordert Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz sowie Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Agora Strategy Group AG, eine stärkere europäische Beteiligung in der NATO. Es wäre ein starkes Signal europäischer Selbstbehauptung gegenüber Russland und China sollten Frankreich und Großbritannien ihre Atomwaffen stärker in den nuklearen Schutzschirm des transatlantischen Bündnisses einbringen. Dieser stützt sich momentan in erster Linie auf die USA, die Schätzungen zufolge rund 100 Atomwaffen in Europa stationiert haben. Ischinger betont, die Initiative dürfe die amerikanische Abschreckung nur ergänzen. Um Fehlinterpretationen von den USA zu vermeiden, plädiert er dafür, dass Deutschland als „Brückenbauer“ vermittelt. Des Weiteren kritisiert er ehem. Kanzlerin Angela Merkel und ehem. Kanzler Olaf Scholz für eine aus seiner Sicht vertane Chance: bereits 2020 unterbreitete der französische Präsident Emmanuel Macron Deutschland und anderen EU-Partner ein Gesprächsangebot zur europäischen Kooperation in der nuklearen Abschreckungen. Keiner der beiden ehemaligen Bundeskanzler:innen habe dieses Angebot ernsthaft geprüft. Kanzler Friedrich Merz habe es nach seinem Amtsantritt nun angenommen, was Ischinger ausdrücklich begrüßt. Ischinger rät nun zu vertraulichen deutsch-französischen und europäischen Gesprächen.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: Ischinger: Deutschland als "Brückenbauer" bei Atomschirm


 
 
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