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Space Race: Die Umlaufbahnen als Machtzentrum des 21. Jahrhunderts

  • 29. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit
Fabian Vetter

Orbit oder Ohnmacht: Der neue Kampf um die Weltordnung 

 

29.12.2025 

 

„Auf die Plätze, fertig, Raketen!“ – das Space Race ist in vollem Gange. Wer den Weltraum dominiert, sichert sich strukturelle militärische, ökonomische und ordnungspolitische Vorteile, und zwar nicht nur dort oben, sondern auch hier unten auf der Erde. In ihrem Beitrag „GPS-Sicherheit im Weltraum“ (29.12.2025) in Europäische Sicherheit & Technik zeichnet Agora Strategy Fellow Antje Nötzold den Weltraum als neuralgischen Raum geopolitischer Konkurrenz. Nicht die Monderoberung ist das ultimative Ziel, sondern wer Präsenz im cislunaren Raum sichert, strategische Orbits kontrolliert und Zugriff auf Lagrange-Punkte gewinnt. Dort entstehen die Koordinaten künftiger Machtprojektion.

2024 entfielen von 213 Raketenstarts 145 auf die USA und 68 auf China, fast 80 Prozent der globalen Aktivität, flankiert von Mega-Konstellationen wie Starlink, Starshield, Guowang und Qianfan. Europa bleibt trotz Galileo und Copernicus in Kernbereichen abhängig; Deutschland reagiert mit milliardenschweren Investitionen in eine Weltraumsicherheitsarchitektur der Bundeswehr, während die EU mit dem „European Space Shield“ nachzieht. Dieser ist als Kernprojekt der European Defence Roadmap 2030 angelegt.

Nötzolds Diagnose ist klar: Ohne Handlungsfähigkeit im Orbit keine strategische Souveränität. Deutschlands Vorstoß ist damit kein bloßes Rüstungsprojekt, sondern ein Machtanspruch im zentralen Raum des 21. Jahrhunderts.


Den kompletten Artikel finden Sie hier: GSP - Sicherheit im Weltraum von Antje Nötzold.

 
 
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